René Kirsche

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"Hybride" Mobilität

Ich habe ein massives Problem mit dem Hype Elektromobilität. Das ist das moderne Gesicht des Kolonialismus. Die individuelle Mobilität wird aus finanziellen Gründen seitens der Nutzer/ Verbraucher zurück gehen. Der Fortschritt bei der Energiewende kann nur gelingen, wenn die Energieendverbraucher über ihren eigenen Geldbeutel und wirtschaftlich solide aufgestellte kommunale Haushalte profitieren. Die Sympathie der landseitigen Windenergie kann nur durch eine Weiterverarbeitung bzw. Transformation der Windelektrizität zu Wasserstoff und Windgas nach dem Greenpeace Modell gelingen. So können die an einem Windenergiestandort angrenzenden Gemeinden mittels einer Genossenschaft die Umwandlungsanlagen selber betreiben und gleichberechtigt profitieren. Das Erdgasnetz ist beinahe flächendeckend gut ausgebaut und kann als Speicher für das Windgas dienen. Noch besser ist es, das Windgas vor Ort in der Mobilität (z.B. bei der Wiederbelebung von ländlichen Bahnstrecken,Überlandbusverbindungen,CNG-Carsharing) zu nutzen und so das fossile Öl aus dem Verkehr zu verdrängen. Wenn interessierte politische Kreise beim Gedanken an Methan, Erderwärmung und technischen Schlupfverlusten gleich in Weltuntergangsstimmung verfallen, soll das deren monoideologisches Problem sein. Wenn denen das zum Leben notwendige Vertrauen fehlt, sollen sie sich an diejenigen wenden, die das zu verantworten haben. So ist es nun mal: Kinder haften für ihre Eltern.

 

 

René Kirsche

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Ich will die Politik nicht in Schutz nehmen, aber diese Kinder haften auch für das, was ihre Eltern (+politische Zieheltern) unterlassen bzw. falsch gemacht haben. Leider hantieren die mit zukunftsuntauglichen Werkzeugen und Methoden.

Wir müssen flächendeckend zurück zu einer Wirtschaft ohne Zinseszins und dem daraus folgenden Wachstumswahn. Wir müssen hin zu einer Wirtschaft in der auch große Player zu Grunde gehen können.

Auf dem Weg zu dieser Utopie können wir die nötigen und lehrreichen Fehler nur im gesicherten Umfeld machen. Zur Entwicklung und Erprobung neuer  gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Modelle sollte eine mit gesetzlichen Mindeststandards ausgestatteten "Sandbox" eingerichtet werden.

In der Realität wäre das richtig:

Mal angenommen, die Geschäftsführung von Thomas Cook würde im Rahmen eines Sanierungsplanes Teile seines Unternehmens inclusive Mitarbeiter und Infrastruktur im Rahmen einer Businesskonversion ausgliedern (dazu wird ein Aktienpaket von der Börse genommen) und der Wert mittels Genossenschaftsanteile an die Belegschaft -an Stelle einer fetten Abfindung-  vergeben... Wenn sich da jemand mit Geldbeträgen beteiligt ist er/sie ein echter Unternehmerling!

Z.B. Teile des Reisebüronetzes (oder andere Sparten) spezialisieren sich auf... Und suchen sich dann eine " die Weide", um zu Kräften zu kommen und "flügge" zu werden.

Da müßten sich die "Aktiven" mal wirklich Gedanken machen und die Konsequenzen ihres Handelns tragen und sich mit der wirklichen Welt also den lange verdrängten, belächelten, abweichenden und unterdrückten Meinungen auseinandersetzen. Monokultur ist ungesund.

 

 

Rolf Wagner

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F-Mobilität (zu Fuß oder Fahrrad) gibt es gefühlt nur in Fitnessstudios. Dorthin gelangt man natürlich mit Treibstoffverbrennung. Der Boden des Fasses wird gerade von der Bundesregierung ´rausgeschlagen! 380.000.000 Euro "Darlehen" für eine gescheiterte Fluggesellschaft. Ich fühle mich hilflos, wenn ich die Volksvertreter schwätzen höre....