Hans-Florian Hoyer

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Umdenken zur Geldwende

Man kann sehr emotionale Bemerkungen darüber lesen, dass Geld Schuld ist und dass Banken Geld aus dem Nichts schöpfen. Wenn man über "Geld" spricht, ist es wichtig, solche Begriffe zu verwenden, die zumindest einmal ein gemeinsames Verständnis herstellen. Wenn zwei sich über "Bevörderungsmittel" unterhalten und der eine denkt an Autos mit Verbrennungsmotor und der andere an die Straßenbahn, kann das nur beschränkt gut gehen.
Dies scheint mir auch die Ausgangslage bei "Zahlungsmitteln" zu sein. Aus historischen Gewohnheiten nutzen wir Begriffe, die an Bargeld entstanden sind. Mittlerweile nutzen wir aber in der Kreditwirtschaft die Verbindlichkeit, die eine Bank bei uns hat, um etwas Gekauftes bargeldlos zu bezahlen. Wir lassen die Verbindlichkeit umschreiben auf den Verkäufer. Dieses Prinzip (Delegation) ist nicht neu, es wird seit etwa 200 Jahren zunehmend angewendet.
Wenn jemand gerne prüfen möchte, ob er/sie Umdenkbedarf hat, lasse ich mich hier gerne durch Fragen herausfordern.
Seit meiner Pesionierung bei der GLS vor nunmehr acht Jahren habe ich einige alte Bücher gescrollt (auf archive.org und anderen Servern), um eine Ordnung in dem historischen "Geldzoo" zu entdecken. Ich engagiere mich auch in den sogenannten sozialen Netzen, weil ich so zu vielen Fragen komme, die mir selbst nicht einfallen.

 

Patrick Held

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Lieber Hand-Florian,

die DenkBar ist immer der richtige Ort für die tiefgründige Auseinandersetzung mit Themen :-). Ich wollte Deinen Beitrag nur mit einer Information anreichern, damit Du und andere einen Ort habt wo ihr neben dem Austausch hier Euch treffen könnt.

HG Patrick

Hans-Florian Hoyer

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Lieber Patrick,

der Hinweis auf den Geldgipfel ist gut. Soll das gleichzeitig ein dezenter Hinweis darauf sein, dass hier _nicht_ der rechte Ort sei?