GLS:
"Technical Assistance, das heißt vor allem die Vermittlung von Know-How und Best Practices. In diesem Jahr bietet der GLS AI – Mikrofinanzfonds Fonds erstmalig entsprechende Programme an."

Wäre es nicht jetzt an der Zeit, mit Blockchain-basierten Versuchen zu starten?

BIO-Öko-Coin?

Sustainable-Coin?

Mobility-Coin?

Hier ein Blockchain Beispiel aus der Musikbranche:

RESONATE IS

https://resonate.is/

Wer selbst mal schauen möchte:
https://blockexplorer.com/news/blockchain-projects-list/

Helga Koch

Hallo zusammen, schalte ich spät dazu, aber besonders seit der Ankündigung von Facebook, einen stable coin, den Libra, zu installieren, denken wir verstärkt darüber nach, was es heißt, Kryptowährung aufzulegen und über Wallets anzubieten. Zusätzlich stellt sich die Frage, wie man Finanzierungen oder Investments auch im Mikrobereich möglich machen kann mit DLT oder Blockchain. Security Token Offerings ist z.B. auch interessant wegen der Möglichkeit, auch mit kleinen Beträgen Projekte möglich zu machen.

Raimund Sichmann
Hallo Tilmann, die Blockchain-Technik selbst muss nicht zwangsläufig mit hohem Energieaufwand gleichgestellt werden - im Gegenteil, sie kann auch Energie sparen helfen, z.B. indem sie die Abrechnung von kleinen Energielieferungen sicher abwickeln hilft, also z.B. die Photovoltaik-Anlage auf dem Balkon ihre vergleichsweise kleine Einspeisung trotzdem vergütet bekommt. Die Blockchain ist eine spannende Technik, aber man kann meines Erachtens damit auch vieles verschlimmbessern. Gruß Raimund
Tilmann Meusel

Moin Werner!

Allem Enthusiasmus hinsichtlich der Blockchain-Technologie in Ehren, aber mich würde interessieren, worin der gesellschaftliche (wirtschaftliche/technische?) Mehrwert eines "Bio-Öko-Coins" bestehen soll?

Mich beschleicht die Befürchtung, dass dies einem Oxymoron, d. h. einem Widerspruch in sich, gleichkommt. Angesichts der beachtlichen Rechenleistung, die zum Lösen der kryptografischen Herausforderungen (challenges) von Nöten ist, welche sich in einem hohen Energieverbrauch niederschlägt - gegenwärtig liegt der Stromverbrauch* von Bitcoin etwa gleichauf mit der gesamten Schweiz. Dementsprechend plädiere ich dafür, dass Versuchen in diesem Bereich eine gründliche Zieldefinition und Kostenabschätzung vorausgeht.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich will Experimente um die Blockchain-Technologie nicht grundsätzlich ablehnen, sondern einzig zum Nachdenken anregen, um Enthusiasmus und Folgenabschätzung auszubalancieren. Gedankenexperimente sind ihres Wesens nach oft die ressourceneffizientesten ... ;)

Viele Grüße,

Tilmann

*Quelle: https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption